Feuilleton

„Von mir aus betrachtet, stellen diese gelegentlichen Aufsätze, die sich wissentlich und absichtlich jener plaudernden Form bedienen, die man ‚Feuilleton‘ nennt, erstens einen nur unwesentlichen Teil meiner Arbeit dar, zweitens haben diese etwas spielerischen, häufig ironisch gefärbten Gelegenheitsäußerungen für mich einen gemeinsamen Sinn: den Kampf nämlich gegen das, was ich in unserer Öffentlichkeit den verlogenen Optimismus nenne … [den] Kampf gegen die europäisch-amerikanische Modereligion vom souveränen modernen Menschen, der es so weit gebracht hat … gegen die zwar kindliche, aber tief gefährliche Selbstgefälligkeit des glaubens- und gedankenlosen Massenmenschen, in seinem Leichtsinn, seiner Überheblichkeit, seinem Mangel an Demut, an Zweifel, an Verantwortlichkeit.“ Hermann Hesse, 1932 (Hesse, 1981, 6).

Zoologie: Vom Scharrtier zum Erdmännchen – Die erfolgreiche PR-Kampagne des Erdmännchens

Theater-Rezension: Die Verwandlung (Theater an der Ruhr)

Film-Rezension: Der Steppenwolf (1974)

 

Literatur: Hesse, Hermann (1981). Die Kunst des Müßiggangs. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

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