Neuer Kinder-Zoo-Film

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Ich habe mit den Kindern des Sommerferienprogramms im Zoo Dortmund auch in diesem Jahr einen Zoo-Film gedreht, der sich aus acht Episoden zusammensetzt. In den nächsten Wochen geht jede Woche eine weitere Episode online. In Folge 1 geht es um die Zebras.

Könnt Ihr die Zebras im Zoo Dortmund auseinanderhalten? Falls nicht unbedingt reinschauen – denn eigentlich ist es ganz einfach, wie Tierpfleger Stefan Bohland erklärt, der von Lena aus dem Ferienprogramm interviewt wird.

Hier das Video:

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Kinder-Zooführer im Zoo Dortmund

Im Zoo Dortmund ist zum ersten Mal ein Kinder-Zooführer erschienen. Unter dem Motto „von Kindern für Kinder“ haben 45 Kinder im Zoo-Sommerferienprogramm 2013 gemeinsam mit mir und der Unterstützung von Marlon Stawinoga und Jörg Droste den „Kinder-Zooführer 2014“ erstellt.

Die Titelseite des Kinder-Zooführers

Die Titelseite des Kinder-Zooführers

Die Kinder nehmen die Leser mit auf eine Reise quer den Zoo. Dabei ist der Kinder-Zooführer zunächst geografisch sortiert. Es werden Tiere Asiens, Afrikas, Südamerikas und die Amazonas-Haus- und Streichelzoo-Bewohner vorgestellt. Außerdem wird berichtet, was die Kinder im Ferienprogramm im Zoo so anstellen.

Der Kinder-Zooführer ist aber auch durchaus für Erwachsene interessant, da jeder Orang-Utan im Zoo persönlich mit Foto vorgestellt wird und viele weitere Tierpersönlichkeiten und Tierarten dem Leser nahegebracht werden.

Für zwei Euro ist das Magazin ab sofort an der Zoo-Kasse, Mergelteichstraße 80, 44225 Dortmund erhältlich.

Ich danke an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter für das Ermöglichen des Projektes im Zoo Dortmund und den Zoofreunden Dortmund, stellvertretend dem 1. Vorsitzenden Professor Dr. Stefan Dieterle, für die Übernahme der Druckkosten.

Bericht über den Kinder-Zooführer in den Ruhr Nachrichten

Bericht über den Kinder-Zooführer in den Ruhr Nachrichten

Das Eigentliche Zweifingerfaultier

In den verstrichenen sechs Wochen konnte ich die beiden Faultiere „Julius“ und „Evita“ aus dem Zoo Dortmund etwas näher kennenlernen. Auf dem Hinweg zum Zoo las ich im Zug währenddessen „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Gleich zu Beginn seines Buches findet Martels Protagonist Pi Patel sehr passende Worte zu diesem bemerkenswerten Geschöpf aus Südamerika: Das Faultier „lebt ein friedliches Vegetarierleben in vollkommenem Einklang mit seiner Umgebung. ‚Stets hat es ein gutmütiges Lächeln auf den Lippen‘, schreibt Tirler (1966). Es ist ein Lächeln, das ich mit meinen eigenen Augen gesehen habe. Ich bin keiner, der leichtfertig menschliche Charakterzüge oder Gefühlsregungen auf Tiere projiziert, doch viele Male, wenn ich in jenem Monat in Brasilien ein ruhendes Faultier betrachtete, hatte ich den Eindruck, dass ich in der Gegenwart eines an den Füßen hängenden, tief in seine Meditation versenkten Jogis war oder eines ganz dem Gebet ergebenen Eremiten, in der Gegenwart von Wesen großer Weisheit, deren inneres Leben jenseits all meiner wissenschaftlichen Forschung lag.“

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus

Julius und Evita bei der 12 Uhr-Fütterung im Tamandua-Haus