Morgen Faultier-Tag im Zoo Dortmund: fritz-mate trinken für die Faultiere in Kolumbien und danach lecker vegetarisch oder vegan essen

Dieser Artikel erschien von mir auch in Der Zoolotse.

Morgen heißt es: Chillen im Zoo: Welt-Faultier-Tag! Dann könnt Ihr Euch im Zoo Dortmund zu einem zertifizierten Faultier-Forscher ausbilden lassen. Dazu müsste Ihr sechs Forschungsaufgaben lösen. Im Amazonas-Haus warten zwei Aufgaben auf Euch: Erstens müsst Ihr in der Ruhe-Zone auf einer der Liegen mindestens fünf Minuten faultiermäßig entspannen. Zweitens – und hier wird es nicht weniger schwierig – im Dickicht des Amazonas-Hauses eines der freilaufenden bzw. freischlafenden Faultiere fotografieren.

Aufgabe 6: Fotografiere ein Faultier im Amazonas-Haus!

Aufgabe 6: Fotografiere ein Faultier im Amazonas-Haus!

Um Euch nach der Erfüllung der ersten Aufgabe wieder in Schwung zu bringen, könnt Ihr Euch eine fritz-kola oder besser eine fritz-mate schnappen und Euch auf die Suche nach einem Faultier begeben. Denn welches Getränk passt besser zu einem Faultier als fritz-mate? Schließlich ist Mate-Tee, hergestellt aus den trockenen Blättern des Mate-Strauchs, ein traditionelles Getränk in Südamerika, der Heimat der Faultiere.

Gestärkt durch eine fritz-mate konnte ich Faultier Lenta im Amazonas-Haus entdecken.

Gestärkt durch eine fritz-mate konnte ich Faultier Lenta im Amazonas-Haus entdecken.

Ich habe ein paar gemischte Kisten fritz-kola spendiert. Ihr könnt morgen eine Flasche für zwei Euro am Stand der Zoofreunde Dortmund in der zweiten Etage des Amazonas-Hauses kaufen (nur solange der Vorrat reicht!). Die Einnahmen gehen komplett an die Fundación Aiunau, der Initiatorin des Welt-Faultier-Tags. Diese Organisation betreibt eine Auffang- und Auswilderungsstation für Faultiere, Gürteltiere und Ameisenbären in der Nähe von Medellín in Kolumbien. Also schnappt Euch morgen eine fritz-kola und trinkt für die Faultiere in Kolumbien!

Wir bieten auch wieder kostenlose Themen-Führungen an. Das komplette Programm findet Ihr hier: Chillen im Zoo: Welt-Faultier-Tag Ich freue mich schon auf Euch!

Und wer von Euch morgen nach der Veranstaltung noch etwas essen und einmal vegane und/oder vegetarische Fastfood-Küche in Dortmund ausprobieren möchte, dem empfehle ich den Kartoffel-Lord auf der Gerberstraße, Ecke Brückstraße, in der Dortmunder Innenstadt. Legendär, und nicht nur bei Veganern und Vegetariern beliebt, ist der Arabic: Selbstgebackenes Fladenbrot (auf Wunsch auch Vollkorn) gefüllt mit Sojaeiweiß, Kichererbsensoße und Salat.

Ich mag Tiere besonders gern, aber nicht auf dem Teller! Gestern bin ich mit meinem Arbeitskollegen Markus zwischen dem Ferienprogramm und der Abendführung im Zoo Dortmund kurz in Stadt, um eine Kleinigkeit zu essen und Markus in die fleischlose Fastfood-Welt einzuführen.

Ich mag Tiere besonders gern, aber nicht auf dem Teller! Gestern bin ich mit meinem Arbeitskollegen Markus zwischen dem Ferienprogramm und der Abendführung im Zoo Dortmund kurz in Stadt, um eine Kleinigkeit zu essen und Markus in die fleischlose Fastfood-Welt einzuführen.

Kinder-Zoo-Film 2016, Folge 2: Die Trampeltiere

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Nun ist auch Folge 2 des neuen Kinder-Zoo-Films online, den ich mit den Kindern des Ferienprogramms im Zoo Dortmund gedreht habe. Die Trampeltiere werden vorgestellt:

Abonniert auch den YouTube-Kanal des Zoos: youtube.com/ZooDortmundTV

Nachwuchs-Journalisten im Zoo

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

In dieser Woche haben wir im Ferienprogramm des Zoo Dortmund am neuen Kinder-Zooführer gearbeitet. Dafür haben 20 Kinder recherchiert, fotografiert und Artikel geschrieben.

Der Kinder-Zooführer erscheint voraussichtlich im Oktober mit einer Auflagenstärke von 1.000 Exemplaren und wird dann an der Zookasse zu kaufen sein.

Redaktionssitzung der Zoo-Reporter.

Redaktionssitzung der Zoo-Reporter.

Zu Recherchezwecken haben die Zoo-Reporter auch einige Tierpflegeraufgaben übernommen.

Hier füttern zwei Zoo-Reporter Faultier Julius.

Hier füttern zwei Zoo-Reporter Faultier Julius.

Der Förderverein Kinder und Zoo Dortmund plant derzeit eine neue Brillenbären-Anlage für den Zoo Dortmund. Darüber haben die Zoo-Reporter mit der Vorsitzenden des Vereins, Heike Renkawitz, gesprochen.

Zooreporter interviewen Heike Renkawitz, die Vorsitzende des Fördervereins Kinder und Zoo Dortmund.

Zoo-Reporter interviewen Heike Renkawitz, die Vorsitzende des Fördervereins Kinder und Zoo Dortmund.

Heike Renkawitz erklärt den Zoo-Reportern die Pläne für die geplante neue Brillenbären-Anlage.

Heike Renkawitz erklärt den Zoo-Reportern die Pläne für die geplante neue Brillenbären-Anlage.

In der nächsten Woche geht die Arbeit am Kinder-Zooführer weiter!

Welt-Giraffen-Tag am 19. Juni im Zoo Dortmund

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Heute sind Giraffen beinahe überall in Afrika selten. Die Anzahl an Giraffen ist in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Einige Unterarten drohen mittlerweile sogar auszusterben. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, Spenden zu sammeln und Menschen für den Artenschutz begeistern, wurde von der Giraffe Conservation Foundation (GCF) der Welt-Giraffen-Tag ins Leben gerufen.

Weltweit wird dieser Tag am 21. Juni gefeiert. Im Zoo Dortmund findet der Welt-Giraffen-Tag in diesem Jahr am 19. Juni statt. Ich beteilige mich an der Planung und Durchführung dieser Veranstaltung und würde mich freuen, Euch im Zoo Dortmund am 19. Juni begrüßen zu dürfen. Mehr Informationen zu der Veranstaltung hier auf der Facebook-Seite des Zoo Dortmund: Welt-Giraffen-Tag

Angola-Giraffen (Giraffa camelopardalis angolensis) auf der Außenanalge im Zoo Dortmud. In Deutschland wird diese Giraffen-Unterart nur in Dortmud gehalten.

Angola-Giraffen (Giraffa camelopardalis angolensis) auf der Außenanalge im Zoo Dortmund. In Deutschland wird diese Giraffen-Unterart nur in Dortmud gehalten.

Leonardo DiCaprio, Palmöl, Regenwald und der Zoolotse auf einer Palmölplantage

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Auf der Zoo Dortmund-Facebook-Seite, die ich betreue, wird der Mittwoch stets dem Arten- und Umweltschutz gewidmet. Gestern habe ich einen Beitrag über Palmöl geschrieben.

Leonardo DiCaprio hat das Thema letzte Woche in die Medien gebracht, als er unter anderem auf seiner Facebook-Seite schrieb, dass Palmöl-Plantagen den Regenwald zerstückeln und Korridore zerschneiden, über die Elefanten wandern. Dadurch ist es für Elefantenfamilien schwierig, Futter und Wasser zu finden, wie DiCaprio weiter schrieb. Indonesiens Einwanderungskoordinator Ronny Sompie erwiderte darauf hin, wie unter anderem „Spiegel Online“ berichtete, dass DiCaprio aufgrund solcher Äußerungen aus Indonesien ausgewiesen werden könnte. Die indonesische Umwelt- und Forstministerin Siti Nurbaya zeigte später allerdings laut „The Guardian“ Verständnis für die Besorgnis und Kritik DiCaprios. Er habe in guter Absicht gehandelt und auf die Notlage bedrohter Tiere aufmerksam gemacht, sagte sie.

Hier der Beitrag von DiCaprios Facebook-Seite:

Aber was ist Palmöl eigentlich und warum wird es so oft kritisiert?

Palmöl ist ein Pflanzenöl und wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Aus den Kernen der Früchte wird Palmkernöl hergestellt. Palmöl und Palmkernöl werden für Nahrungsmittel, Reinigungsmittel, Kosmetik, Kerzen und zur Energiegewinnung verwendet.

Etwa 85 Prozent des produzierten Palmöls stammen aus Indonesien und Malaysia. Allein in Indonesien stehen Ölpalmen laut „Rettet den Regenwald“ bereits auf einer Fläche von neun Millionen Hektar – dies ist ein Viertel der Fläche Deutschlands. Diese Fläche war einst von tropischem Regenwald bewachsen, der den gigantischen Plantagen weichen musste. Dabei gilt Südostasien als ein sogenannter Hotspot der Biodiversität. Denn hier treten auf engem Raum besonders viele Tier- und Pflanzenarten auf. Die Vernichtung des Regenwaldes bedeutet daher Vernichtung von Artenvielfalt. Orang-Utans, aber auch Nasenaffen, Elefanten, Tiger und Sumatra-Nashörner sind besonders bekannte Vertreter aus dem Tierreich Südostasiens, die von immer größer werdenden Palmöl-Plantagen bedroht sind. Deutschland importiert jährlich mehr als eine Million Tonnen Palmöl!

Im März bin ich auf Borneo gewesen. Hier stehe ich in einer Palmölplantage in Sabah, im malaysischen Teil Borneos.

Im März bin ich auf Borneo gewesen. Hier stehe ich in einer Palmölplantage in Sabah, im malaysischen Teil Borneos.

Wer auf Palmöl verzichten möchte, der kann bei seinem nächsten Einkauf im Supermarkt ja einmal die Zutatenliste eines Produkts durchgehen und schauen, ob Palmöl enthalten ist. Denn seit einiger Zeit ist in Deutschland Palmöl in Nahrungsmitteln deklarierungspflichtig. Palmkernöl hingegen muss in Wasch- und Reinigungsmitteln nicht bei den Inhaltsstoffen aufgelistet werden.

Weitere Informationen über Palmöl bekommt Ihr bei „Rettet den Regenwald“: Infos über Palmöl

In meinem YouTube-Kanal „Der Zoolotse“ findet Ihr auch Videos von mir zum Thema Palmöl, so wie dieses beispielsweise:

Ein leeres Blatt

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Kennt Ihr das? Man blickt auf ein leeres Blatt und weiß nicht, worüber man schreiben soll.

vogelspinne2

Jeden zweiten Mittwoch erscheint auf der „Dortmunder Tierseite“ der Ruhr Nachrichten meine Kolumne „Der Zoolotse“, in der ich über Tiere und Tierpersönlichkeiten aus dem Zoo Dortmund schreibe. Einmal schauen, welches Tier ich diesen Mittwoch bringe.