Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 4: Pappröhren für den Brillenbären Moritz

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Habt Ihr schon Folge 4 des Kinder-Zoo-Films „Pappröhren für den Brillenbären Moritz“ gesehen? Wir haben die Folge bereits auf der Facebook-Seite des Zoo Dortmund vorgestellt.

In dieser Episode basteln die Kinder aus dem Ferienprogramm Pappröhren für den Brillenbären Moritz. Moritz hat mit diesen Pappröhren ganz schön zu kämpfen. Außerdem werden von den Kindern Brillenbären im Allgemeinen vorgestellt und der Tierpfleger Patrick interviewt.

Welt-Orang-Utan-Tag am 23. August im Zoo Dortmund: freier Eintritt für alle, die in „Orang-Utan-Farben“ in den Zoo kommen

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Am 23. August 2015 feiert der Zoo Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Borneo Orangutan Survival Deutschland e. V. (BOS Deutschland e.V.) den Welt-Orang-Utan-Tag. Jeder erhält an diesem Tag freien Eintritt, der in einem roten oder orangefarbenen T-Shirt, also in „Orang-Utan-Farben“, im Zoo erscheint!

Am Info-Stand könnt Ihr Euch über Orang-Utans, tropischen Regenwald und darüber, was unser Konsumverhalten mit diesen Menschenaffen und ihrem Lebensraum zu tun hat, informieren. Außerdem bietet der Zoo kommentierte Orang-Utan-Fütterungen an und Ihr könnt Beschäftigungen (zum Beispiel Rosinenhölzer) für die Orang-Utans basteln und ihnen diese anschließend überreichen. Eine Orang-Utan-Regenwald-Rallye wird herausgegeben, auf deren Gewinner tolle Preise warten. Um 17 Uhr beginnt schließlich abschließend die Führung „Unser Konsum und der Regenwald“, zu welcher Ihr Euch kostenlos am Info-Stand anmelden könnt.

Hier der Link zur Facebook-Veranstaltung: Am besten direkt abonnieren!

Der Geburtstag von Orang-Utan Walter im Zoo Dortmund

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Am 24. April hatte Orang-Utan Walter seinen 26. Geburtstag im Zoo Dortmund gefeiert.

walter_fertig

Um 11 Uhr war Pressetermin. Da gab es dann von uns einen Kuchen und ein Gastgeschenk aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Dort malte Orang-Utan-Oma Elsie (etwa 60 Jahre alt) Walter ein Bild.

Das alles könnt Ihr Euch aber auch hier in unserem Video anschauen:

Kurze Medienresonanzanalyse:

Die WDR Lokalzeit aus Dortmund hat berichtet (hier klicken), Radio 91.2 war da (hier klicken), in die WAZ (hier klicken) und Ruhr Nachrichten (hier klicken) haben wir es auch schon geschafft. Nur die Bild musste natürlich übertreiben (hier klicken).

Auf der Zoo Dortmund-Facebook-Seite haben die drei Beiträge über Walters Geburtstag bisher zusammen knapp 10.000 Personen erreicht und etwa 500 „Gefällt mir“-Angaben erhalten.

Facebook-Statistik.

Facebook-Statistik, Stand: 26. April 2015, 23:30 Uhr.

Darum brauchen wir Zoos!

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Eine Hommage an eine PR-Kampagne des Zoo Banham.

Während des Kinderferienprogramms heute im Zoo Dortmund haben die Kinder Jaguare gemalt.

einjaguar2

Zoos erfüllen einen Bildungsauftrag und vermitteln Wissen über Tiere, Natur, Umwelt- und Artenschutz – man könnte sagen, dies ist die Botschaft hinter diesem Bild. Mit solchen Bildern warb der Zoo Banham (Norfolk, England, UK) vor einiger Zeit für den eigenen Zoo. Eine wirklich gelungene Werbeaktion, die den Mechanismus „Doppeldeutigkeit“ bedient.

200646204530519 jaguar puma zebra

Auch der Tierpark Hellabrunn kopierte im letzten Jahr diese Idee und wandte exakt denselben Mechanismus an.

hellabrunn

Liebe Grüße nach Banham für diese geniale Idee!

BOS-Infostand auf der Veranstaltung “Die Tiere im Star Wars-Universum” im Zoo Dortmund

cover2

Am Sonntag, den 8.3., findet im Zoo Dortmund, präsentiert vom Star Wars-Fantreff: „Krayt-Riders“, die Veranstaltung „Die Tiere im Star Wars-Universum“ statt.

Auch wenn, meines Wissens nach, keine Kreatur im Star Wars-Universum auf einen Orang-Utan zurückzuführen ist, betreuen wir ab 10 Uhr einen Info-Stand für BOS Deutschland e.V. (Borneo Orangutan Survival Deutschland). Ihr findet uns hinter dem Regenwaldhaus „Rumah hutan“, an der Esel-Anlage.

Die Themen des Info-Stands lauten:

– Herstellung von Beschäftigungsgegenständen für die Orang-Utans
– Die Bedrohung der Orang-Utans in der freien Wildbahn

Wer also Lust hat, der kann sich bei uns über die Situation der Orang-Utans in der freien Wildbahn informieren und die Arbeit von BOS Deutschland. Es gibt jede Menge Info-Material. Außerdem könnte Ihr gemeinsam mit uns Beschäftigungsgegenstände für die Orang-Utans herstellen, die wir diesen dann überreichen.

Wir freuen uns auf Euch.

Hier der Link zur Veranstaltung auf Facebook: BOS-Infostand auf der Veranstaltung „Die Tiere im Star Wars-Universum“ im Zoo Dortmund

Ein Imagefilm für den Zoo Dortmund

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Im Rahmen unseres Journalismus und Public Relations-Studiums an der Westfälischen Hochschule (WHS) erstellten fünf Kommilitonen und ich, in einer Praxis-Projektarbeit, einen Imagefilm für den Zoo Dortmund, der nun online ist:

Hier an dieser Stelle auch einige Fotos vom Making-of:

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah.

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen und habe sie mit Futter zur Kamera gelockt.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Den gleich Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Den gleichen Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Vom Scharrtier zum Erdmännchen – Die erfolgreiche PR-Kampagne des Erdmännchens

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.
Im Rahmen der PR-Kampagne wurde diese kleine Mangusten-Art von "Scharrtier" in "Erdmännchen" umbenannt.

Im Rahmen der PR-Kampagne wurde diese kleine Mangusten-Art von „Scharrtier“ in „Erdmännchen“ umbenannt. Foto aufgenommen im Zoo Dortmund.

Laut Sheridan (2011), der regelmäßig sein bekanntes Zoo-Ranking der europäischen Zoos veröffentlicht, gehören Erdmännchen zu den beliebtesten Zoobewohnern. Neben Löwen, Tigern, Giraffen, Elefanten, Nashörnern, Menschenaffen, Flusspferden, Bären und Robben gehören sie zu den sogenannten Top10-Zoo-Tierarten.
Auch ein Blick auf die Tierpatenschaften in einem Zoo, und die zahlreichen Erdmännchen-Paten, lässt schnell Rückschlüsse darauf ziehen, wie beliebt diese kleinen Raubtiere bei den Zoobesuchern sind.

Im Zoo können Erdmännchen sehr zutraulich werden

Im Zoo können Erdmännchen sehr zutraulich werden, wie auf meinem Selfie mit diesem Tier zu erkennen ist. Foto aufgenommen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.

Erdmännchen sind aber nicht immer beliebt und berühmt gewesen. Ende der 80er war diese Tierart kaum bekannt und dürfte unter den anderen Zoo-Tieren kaum aufgefallen sein. In der Enzyklopädie „Säugetiere des südlichen Afrikas“ von Mills und Hes aus dem Jahr 1997 ist das Erdmännchen unter „Surikate“, wie es auch genannt wird, zu finden. Dort heißt es: „Noch vor 10 Jahren waren Erdmännchen und ihr interessantes Privatleben der breiten Öffentlichkeit praktisch unbekannt. Doch dann erlangten sie in Folge einer wissenschaftlichen Studie in der Kalahari und einer anschließenden Fernsehproduktion weltweite Bekanntheit und spielten sogar in einer kürzlichen Disney-Produktion aus Hollywood eine wichtige Rolle.“ (MacDonald, 1999, 208). In dieser Zeit muss sich auch die Bezeichnung „Erdmännchen“ durchgesetzt haben.

In Disneys "Der König der Löwen" spielt das Erdmännchen Timon eine entscheidende Rolle

Das Erdmännchen „Timon“ in Disneys „Der König der Löwen“ (1994) spielt eine Schlüsselrolle in der PR-Kampagne dieser Tierart, auf dem Weg vom „Scharrtier“ zum „Erdmännchen“.

Ursprünglich wurde diese Mangusten-Art im Deutschen neben „Surikate“ auch „Scharrtier“ genannt, was Brehm mit folgenden Worten erklärt: „Die Füße, das beste Merkmal des Tieres, das nicht umsonst den Namen Scharrtier erhielt, sind mit langen und starken Krallen bewaffnet, und namentlich die Vorderfüße zeigen diese Krallen in einer Ausbildung, wie sie in der ganzen Familie nicht wieder vorkommt. Mit ihrer Hilfe wird es der Surikate leicht, ziemlich tiefe Gänge auszugraben.“ (Brehm, 2014, 400).
Nach dem Erfolg von „Der König der Löwen“ bekamen Timon, das Erdmännchen und Pumbaa, das Warzenschwein eine eigene Zeichentrickserie. Von 1995 bis 1999 produzierte Disney 86 Folgen von „Abenteuer mit Timon & Pumbaa“.
Als 2008 Honeybornes Tierfilm „Wächter der Wüste“ erschien, war das Scharrtier unter der Bezeichnung „Erdmännchen“ bereits weltbekannt.

 


Literatur

Brehm, A. (2014): Brehm’s Tierleben – Vollständige Ausgabe mit 350 Abbildungen (Band 1-28): Thierreich: Altweltsaffen + Katzenartige Raubtiere + Insektenfresser + Vögel + Wale + Reptilien + Fische + Käfer + Schmetterlinge + Beuteltiere + Gabeltiere + Einhufer + Die Immen und viel mehr. e-artnow.

MacDonald, D. W. (1999): Suricata suricatta – Surikate. In: G. Mills/L. Hes (Hrsg.): Säugetiere des südlichen Afrikas. Eine illustrierte Enzyklopädie. (S. 208). Köln: Könemann.

Sheridan, A. (2011): Das A und O im Zoo: Europas führende Zoologische Gärten 2010 – 2020. Schüling: Münster.

Wie wir die Orang-Utans im Zoo beschäftigt haben und was unser Essen, Duschen und Autofahren mit den Orang-Utans zu tun hat

Am 8. November fand der diesjährige Patenschaftstag im Zoo Dortmund statt. Ich war mit einem Info-Stand des BOS Deutschland e.V. (Borneo Orangutan Survival Deutschland) im Regenwaldhaus „Rumah hutan“ dabei.

Zunächst gab es Informationen über Orang-Utans und Palmöl am BOS-Infostand

Zunächst gab es Informationen über Orang-Utans und Palmöl am BOS-Infostand.

Orang-Utans

Es wird zwischen dem Sumatra-Orang-Utan (Pongo abelii), der auch im Zoo Dortmund gehalten wird, und dem Borneo-Orang-Utan (Pongo pygmaeus) unterschieden. In freier Wildbahn existieren Orang-Utans nur auf den beiden eben genannten Inseln, Sumatra und Borneo. Während Sumatra, welches etwa eineinhalbmal so groß wie Deutschland ist, zu Indonesien gehört, wird Borneo, etwa zweimal so groß wie Deutschland, durch drei Staaten – Indonesien, Malaysia und Brunei – geteilt.

In den letzten 60 Jahren ist der größte Teil der tropischen Regenwälder Borneos und Sumatras durch Abholzung und Brandrodung vernichtet worden. Die vom tropischen Regenwald belegten Flächen werden für Palmöl-Plantagen benötigt.

Essen, Duschen und Autofahren

Bereits im Sommerferienprogramm im Zoo Dortmund hatten wir über Orang-Utans und Palmöl gesprochen: Orang-Utan-Woche im Zoo

Bereits im Sommerferienprogramm im Zoo Dortmund hatten wir über Orang-Utans und Palmöl gesprochen: Orang-Utan-Woche im Zoo.

Aber was hat das nun mit uns zu tun? Mit Essen, Duschen und Autofahren? – Palmöl ist das am meisten produzierte und billigste Pflanzenöl der Welt. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (englisch: Food and Agriculture Organization of the United Nations, kurz: FAO) exportierten Indonesien und Malaysia 2011 zusammen über 32 Millionen Tonnen Palmöl (vgl. FAO). Deutschland war 2011 weltweit Nummer 6, was den Import von Palmöl betraf und importierte über 1,1 Millionen Tonnen (vgl. FAO). Die Palmöl-Produktion in Indonesien stieg von 2011 im Vergleich zu 2013 von etwa 23 Millionen Tonnen auf über 28 Millionen Tonnen, in Malaysia im entsprechenden Zeitraum von etwa 18,9 Millionen Tonnen auf über 19,2 Millionen Tonnen (vgl. FAO).

In Deutschland schließlich findet Palmöl in Lebensmitteln wie Margarine, Fertiggerichten, Eis und so weiter Verwendung, in Kosmetikprodukten wie Seifen, Duschgel, Cremes, aber auch in Waschpulver und im Autotank, in Biodiesel und Biobenzin (zum Beispiel E10).

Unsichtbares Palmöl wird sichtbar

In meinem Video „Von Orang-Utans und Palmöl“ aus dem letzten Jahr hatte ich noch darauf hingewiesen, dass sich häufig hinter der Bezeichnung „Pflanzliche Öle und Fette“ Palmöl versteckt.

Mir ist aufgefallen, dass zunehmend Palmöl als Zutat auf Lebensmittelverpackungen aufgelistet ist. Dies liegt daran, dass das Europäische Parlament und der Rat am 25. Oktober 2011 eine Verordnung bezüglich der Kennzeichnung von Lebensmitteln erlassen hat. Auf Verpackungen muss künftig angegeben werden, welche pflanzlichen Öle und Fette im Produkt konkret enthalten sind. Diese Verordnung ist am 12. Dezember 2011 in Kraft getreten und gilt ab dem 13. Dezember 2014. (Vgl. Fragen und Antworten zur Anwendung der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel.)

Beschäftigung für die Orang-Utans

Neben dem ernsten Palmöl-Thema gab es auch Spaß am BOS-Infostand. Schließlich wollten wir unser Augenmerk auch darauf lenken, wie ein Orang-Utan im Zoo beschäftigt werden kann. In der freien Wildbahn verbringt ein Orang-Utan einen großen Teil seiner Zeit mit Futtersuche. Es kann auch zu einer Konfrontation mit einem Artgenossen kommen, möglicherweise trifft er auf ein Raubtier. Durch eine gewisse Routine im Zoo, die zweifelsohne auch Sicherheit für das Tier bedeutet, kann es aber auch schon einmal langweilig werden. Dem wirken die Tierpfleger durch Verhaltensanreicherung, dem sogenannten Behavioral enrichment oder schlicht „Tierbeschäftigung“ entgegen.

Nach dem ernsten Palmöl-Thema

Interessierte Besucher konnten Beschäftigungsgegenstände für die Orang-Utans basteln.

Wir haben Aststücke gesägt, in diese Löcher gebohrt und schließlich mit Tomatenmark und Senf gefüllt oder Rosinen. Die Orang-Utans müssen anschließend das Futter erarbeiten, indem sie es aus den Löchern pulen.

Die Orang-Utans hatten natürlich schnell mitbekommen, dass da etwas gebastelt wird

Die Menschenaffen hatten natürlich schnell mitbekommen, dass da etwas gebastelt wird.

Die gefüllten Aststücke wurden zunächst den Orang-Utans auf der Außenanlage zugeworfen. Dort waren Orang-Utan-Mutter Toba, ihr Adoptivsohn Yenko (1 Jahr) und ihre Töchter Tao (9) und Eirina (6) unterwegs.

Tao ist neun Jahre alt und die älteste Tochter von Toba

Tao ist neun Jahre alt und die älteste Tochter von Toba.

Eirina bekam erst nach den anderen ihren Beschäftigungsgegenstand und wurde geriet in langsam sichtbar in Panik gar nicht mehr abzubekommen

Eirina bekam erst nach den anderen ihren Beschäftigungsgegenstand und geriet sichtbar langsam in Panik darüber nichts abzubekommen.

Jeder Orang-Utan suchte sich ein ruhiges Plätzchen für das Beschäftigungsmaterial

Jeder Orang-Utan suchte sich ein ruhiges Plätzchen für das Beschäftigungsmaterial.

Tao versuchte mit einem langen Grashalm an den Inhalt zu gelangen

Tao versuchte mit einem langen Grashalm an den Inhalt zu gelangen.

Toba pulte den Inhalt ihres Hölzchens mit einem Zweig heraus, während Yenko sie dabei nachahmte

Toba pulte den Inhalt ihres Hölzchens mit einem Zweig heraus, während Yenko sie dabei nachahmte.

Eirina steckte zunächst ihren Finger in das Loch und versuchte so an den Inhalt zu gelangen

Eirina steckte zunächst ihren Finger in das Loch und versuchte so an den Inhalt zu gelangen.

Im Innenbereich des Regenwaldhauses „Rumah hutan“ war an diesem Tag der Orang-Utan-Mann Walter zusammen mit Suma und Djamuna untergebracht.

Walter war beim Herumstochern in den Futterhölzern sehr geduldig

Walter war beim Herumstochern in den Futterhölzern sehr geduldig.

Zum Schluss möchte ich noch auf das Projekt Primaten helfen Primaten des BOS Deutschland e.V. (Borneo Orangutan Survival Deutschland) aufmerksam machen. Dort gibt es die Möglichkeit gegen eine Spende von 20 Euro symbolisch einen Hektar des Kehje Sewen-Regenwaldes im Osten Borneos zu erwerben: lebenswald.org

Wie beschäftige ich einen Orang-Utan im Zoo? Und: Was hat unser Essen, Duschen und Autofahren mit den Orang-Utans zu tun?

Orang-Utan-Mutter Toba untersucht einen Beschäftigungsgegenstand. Tochter Tao (9 Jahre) und Adoptivsohn Yenko (1) beobachten sie dabei.

Orang-Utan-Mutter Toba untersucht einen Beschäftigungsgegenstand. Tochter Tao (9 Jahre) und Adoptivsohn Yenko (1) beobachten sie dabei.

Am Samstag, den 8. November findet im Zoo Dortmund der diesjährige Patenschaftstag statt. Anlässlich dieser Festlichkeit betreue ich ab 10 Uhr einen Info-Stand des BOS Deutschland e.V. (Borneo Orangutan Survival Deutschland) im Regenwaldhaus „Rumah hutan“. Die Themen des Info-Stands lauten: Wie beschäftige ich einen Orang-Utan im Zoo? Und: Was hat unser Essen, Duschen und Autofahren mit den Orang-Utans zu tun?
Interessierte Zoobesucher können mit mir Beschäftigungsgegenstände (Behavioral enrichment) für die Orang-Utans basteln, welche dann den Menschenaffen übergeben werden.
Meinen Stand findet Ihr im hinteren Bereich des Regenwaldhauses, neben der Besucherhütte.

ALLIGATOAH – „Willst Du“ auf dem BVB KidsClub-Zootag im Zoo Dortmund am 3.10.14

Während ich über den Spielplatz des Zoo Dortmunds lief, sang ein Junge, der zufällig mit einigen anderen Kindern nehmen mir lief, in heitere Melodie „Willst Du mit mir Drogen nehmen?“ und schloss dann einen Phantasie-Satz an, den er auf „gesehen“ enden ließ. Diese beiden Sätze wiederholte er dann scheinbar in einer Art Endlosschleife in jener heiteren Melodie. Als ich mich dann dem Eingangsbereich des Zoos näherte, da war mir klar, wo er das aufgeschnappt hatte: Links eine Hüpfburg, wo kleine Kinder fröhlich im Takt zu ALLIGATOAH – „Willst Du“, beschallt von rechts, hüpfen. Da stellt sich dann natürlich die Frage, ob das die richtige Musik ist, wenn Borussia Dortmund über den BVB KidsClub ein Kinderfest im Zoo veranstaltet.