Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 5: Mehlwurm-Röhrchen für die Erdmännchen

Dieser Artikel erschien von mir in Der Zoolotse.

Folge 5 des Kinder-Zoo-Film 2015 ist online. Wir haben die Erdmännchen im Zoo Dortmund besucht und eine Beschäftigung für die kleinen Raubtiere gebastelt. Die Kinder des Ferienprogramms waren vor und hinter der Kamera, wie immer, äußerst motiviert und kreativ. Seht am besten selbst!

Der Zoolotse in den Ruhr Nachrichten

Ihr kennt ja meinen Blog Der Zoolotse. Ich schreibe nun eine Kolumne, ebenfalls unter dem Titel „Der Zoolotse“, für die Ruhr Nachrichten über die Bewohner des Zoo Dortmund. Die Kolumne erscheint alle zwei Wochen auf der Tierseite in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten.

Gestern gab es den ersten Beitrag über die Dortmunder „Orang-Utan-Rasselbande“, wie die Tierpfleger die Orang-Utan-Mutter Toba, Töchter Tao und Eirina und Adoptivsohn Yenko nennen. Hier der Artikel:

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Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 4: Pappröhren für den Brillenbären Moritz

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Habt Ihr schon Folge 4 des Kinder-Zoo-Films „Pappröhren für den Brillenbären Moritz“ gesehen? Wir haben die Folge bereits auf der Facebook-Seite des Zoo Dortmund vorgestellt.

In dieser Episode basteln die Kinder aus dem Ferienprogramm Pappröhren für den Brillenbären Moritz. Moritz hat mit diesen Pappröhren ganz schön zu kämpfen. Außerdem werden von den Kindern Brillenbären im Allgemeinen vorgestellt und der Tierpfleger Patrick interviewt.

Welt-Orang-Utan-Tag am 23. August im Zoo Dortmund: freier Eintritt für alle, die in „Orang-Utan-Farben“ in den Zoo kommen

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Am 23. August 2015 feiert der Zoo Dortmund in Zusammenarbeit mit dem Borneo Orangutan Survival Deutschland e. V. (BOS Deutschland e.V.) den Welt-Orang-Utan-Tag. Jeder erhält an diesem Tag freien Eintritt, der in einem roten oder orangefarbenen T-Shirt, also in „Orang-Utan-Farben“, im Zoo erscheint!

Am Info-Stand könnt Ihr Euch über Orang-Utans, tropischen Regenwald und darüber, was unser Konsumverhalten mit diesen Menschenaffen und ihrem Lebensraum zu tun hat, informieren. Außerdem bietet der Zoo kommentierte Orang-Utan-Fütterungen an und Ihr könnt Beschäftigungen (zum Beispiel Rosinenhölzer) für die Orang-Utans basteln und ihnen diese anschließend überreichen. Eine Orang-Utan-Regenwald-Rallye wird herausgegeben, auf deren Gewinner tolle Preise warten. Um 17 Uhr beginnt schließlich abschließend die Führung „Unser Konsum und der Regenwald“, zu welcher Ihr Euch kostenlos am Info-Stand anmelden könnt.

Hier der Link zur Facebook-Veranstaltung: Am besten direkt abonnieren!

Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 3: Beschäftigung für die Orang-Utans

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Gemeinsam mit den Kindern aus dem Ferienprogramm im Zoo Dortmund habe ich einen Film gedreht. Nun ist Folge 3 online. In dieser basteln wir Beschäftigungen für die Orang-Utans. Schaut’s Euch an:

In Folge 2 werden von den Kindern übrigens die Soldatenaras und ihr staubsaugender Untermieter – das Goldaguti – vorgestellt:

Kinder-Zoo-Film 2015, Folge 1: Bei Tierpflegerin Ilona und dem Großen Ameisenbären Leo

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Ich hatte ja bereits auf meiner Zoolotse-Facebook-Seite den Kinder-Zoo-Film 2015 angekündigt, den ich gemeinsam mit Kindern aus dem Sommerferienprogramm des Zoo Dortmund gedreht habe. Der Film setzt sich aus mehreren Beiträgen zusammen – in den nächsten Wochen erscheint immer sonntags eine neue Episode des Kinder-Zoo-Films 2015 im YouTube-Kanal des Zoo Dortmund.

Gestern ist Folge 1 „Bei Tierpflegerin Ilona und dem Großen Ameisenbären Leo“ online gegangen:

In der ersten Folge besuchen die Kinder des Ferienprogramms die Tierpflegerin Ilona und den jungen Großen Ameisenbären Leo. Zunächst werden Ilona und eine Zoo-Besucherin interviewt. Dann wird geschaut, was Leo so zu futtern in die Schüssel bekommt, ehe die Kinder den Ameisenbären in seinen Innenbereich begleiten. Neben Leo, dem Großen Ameisenbären, treten in tierischen Nebenrollen ein Zweifingerfaultier und Kasimir das Sechsbinden-Gürteltier auf. Am Ende des Beitrags macht Leo dann noch ein kleines Tänzchen mit mir.

Es moderieren aus dem Ferienprogramm Katharina Weschke und Merlin Müller. Hinter den Kameras stehen Niclas Advent, Tobias Lietzau und Moritz Sievernich. Betreut wurden die Kinder von Jörg Droste und mir.

Der Geburtstag von Orang-Utan Walter im Zoo Dortmund

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Am 24. April hatte Orang-Utan Walter seinen 26. Geburtstag im Zoo Dortmund gefeiert.

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Um 11 Uhr war Pressetermin. Da gab es dann von uns einen Kuchen und ein Gastgeschenk aus der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Dort malte Orang-Utan-Oma Elsie (etwa 60 Jahre alt) Walter ein Bild.

Das alles könnt Ihr Euch aber auch hier in unserem Video anschauen:

Kurze Medienresonanzanalyse:

Die WDR Lokalzeit aus Dortmund hat berichtet (hier klicken), Radio 91.2 war da (hier klicken), in die WAZ (hier klicken) und Ruhr Nachrichten (hier klicken) haben wir es auch schon geschafft. Nur die Bild musste natürlich übertreiben (hier klicken).

Auf der Zoo Dortmund-Facebook-Seite haben die drei Beiträge über Walters Geburtstag bisher zusammen knapp 10.000 Personen erreicht und etwa 500 „Gefällt mir“-Angaben erhalten.

Facebook-Statistik.

Facebook-Statistik, Stand: 26. April 2015, 23:30 Uhr.

Darum brauchen wir Zoos!

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Eine Hommage an eine PR-Kampagne des Zoo Banham.

Während des Kinderferienprogramms heute im Zoo Dortmund haben die Kinder Jaguare gemalt.

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Zoos erfüllen einen Bildungsauftrag und vermitteln Wissen über Tiere, Natur, Umwelt- und Artenschutz – man könnte sagen, dies ist die Botschaft hinter diesem Bild. Mit solchen Bildern warb der Zoo Banham (Norfolk, England, UK) vor einiger Zeit für den eigenen Zoo. Eine wirklich gelungene Werbeaktion, die den Mechanismus „Doppeldeutigkeit“ bedient.

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Auch der Tierpark Hellabrunn kopierte im letzten Jahr diese Idee und wandte exakt denselben Mechanismus an.

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Liebe Grüße nach Banham für diese geniale Idee!

Ein Imagefilm für den Zoo Dortmund

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Im Rahmen unseres Journalismus und Public Relations-Studiums an der Westfälischen Hochschule (WHS) erstellten fünf Kommilitonen und ich, in einer Praxis-Projektarbeit, einen Imagefilm für den Zoo Dortmund, der nun online ist:

Hier an dieser Stelle auch einige Fotos vom Making-of:

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah

Rebekka und Jens beim Weißabgleich, unter den skeptischen Blicken von Sarah.

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter

Rebekka, Sarah und ich beim Interview mit Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen und habe sie mit Futter zur Kamera gelockt.

Für einige Aufnahmen bei den Fuchsmangusten bin ich in das Gehege gestiegen.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Auch die Weißkopfsakis habe ich zur Kamera gelockt. Dies gelang gut, indem ich Nüsse direkt vor das Objekt, in die Kamera, legte.

Den gleich Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Den gleichen Trick wandte ich auch bei den Kaiserschnurrbarttamarinen an, hier allerdings mit Rosinen.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Hier interviewen Julia und Jens den Biologie-Studenten Markus Patschke bezüglich seiner Bachelor-Arbeit.

Vom Scharrtier zum Erdmännchen – Die erfolgreiche PR-Kampagne des Erdmännchens

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Im Rahmen der PR-Kampagne wurde diese kleine Mangusten-Art von "Scharrtier" in "Erdmännchen" umbenannt.

Im Rahmen der PR-Kampagne wurde diese kleine Mangusten-Art von „Scharrtier“ in „Erdmännchen“ umbenannt. Foto aufgenommen im Zoo Dortmund.

Laut Sheridan (2011), der regelmäßig sein bekanntes Zoo-Ranking der europäischen Zoos veröffentlicht, gehören Erdmännchen zu den beliebtesten Zoobewohnern. Neben Löwen, Tigern, Giraffen, Elefanten, Nashörnern, Menschenaffen, Flusspferden, Bären und Robben gehören sie zu den sogenannten Top10-Zoo-Tierarten.
Auch ein Blick auf die Tierpatenschaften in einem Zoo, und die zahlreichen Erdmännchen-Paten, lässt schnell Rückschlüsse darauf ziehen, wie beliebt diese kleinen Raubtiere bei den Zoobesuchern sind.

Im Zoo können Erdmännchen sehr zutraulich werden

Im Zoo können Erdmännchen sehr zutraulich werden, wie auf meinem Selfie mit diesem Tier zu erkennen ist. Foto aufgenommen in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen.

Erdmännchen sind aber nicht immer beliebt und berühmt gewesen. Ende der 80er war diese Tierart kaum bekannt und dürfte unter den anderen Zoo-Tieren kaum aufgefallen sein. In der Enzyklopädie „Säugetiere des südlichen Afrikas“ von Mills und Hes aus dem Jahr 1997 ist das Erdmännchen unter „Surikate“, wie es auch genannt wird, zu finden. Dort heißt es: „Noch vor 10 Jahren waren Erdmännchen und ihr interessantes Privatleben der breiten Öffentlichkeit praktisch unbekannt. Doch dann erlangten sie in Folge einer wissenschaftlichen Studie in der Kalahari und einer anschließenden Fernsehproduktion weltweite Bekanntheit und spielten sogar in einer kürzlichen Disney-Produktion aus Hollywood eine wichtige Rolle.“ (MacDonald, 1999, 208). In dieser Zeit muss sich auch die Bezeichnung „Erdmännchen“ durchgesetzt haben.

In Disneys "Der König der Löwen" spielt das Erdmännchen Timon eine entscheidende Rolle

Das Erdmännchen „Timon“ in Disneys „Der König der Löwen“ (1994) spielt eine Schlüsselrolle in der PR-Kampagne dieser Tierart, auf dem Weg vom „Scharrtier“ zum „Erdmännchen“.

Ursprünglich wurde diese Mangusten-Art im Deutschen neben „Surikate“ auch „Scharrtier“ genannt, was Brehm mit folgenden Worten erklärt: „Die Füße, das beste Merkmal des Tieres, das nicht umsonst den Namen Scharrtier erhielt, sind mit langen und starken Krallen bewaffnet, und namentlich die Vorderfüße zeigen diese Krallen in einer Ausbildung, wie sie in der ganzen Familie nicht wieder vorkommt. Mit ihrer Hilfe wird es der Surikate leicht, ziemlich tiefe Gänge auszugraben.“ (Brehm, 2014, 400).
Nach dem Erfolg von „Der König der Löwen“ bekamen Timon, das Erdmännchen und Pumbaa, das Warzenschwein eine eigene Zeichentrickserie. Von 1995 bis 1999 produzierte Disney 86 Folgen von „Abenteuer mit Timon & Pumbaa“.
Als 2008 Honeybornes Tierfilm „Wächter der Wüste“ erschien, war das Scharrtier unter der Bezeichnung „Erdmännchen“ bereits weltbekannt.

 


Literatur

Brehm, A. (2014): Brehm’s Tierleben – Vollständige Ausgabe mit 350 Abbildungen (Band 1-28): Thierreich: Altweltsaffen + Katzenartige Raubtiere + Insektenfresser + Vögel + Wale + Reptilien + Fische + Käfer + Schmetterlinge + Beuteltiere + Gabeltiere + Einhufer + Die Immen und viel mehr. e-artnow.

MacDonald, D. W. (1999): Suricata suricatta – Surikate. In: G. Mills/L. Hes (Hrsg.): Säugetiere des südlichen Afrikas. Eine illustrierte Enzyklopädie. (S. 208). Köln: Könemann.

Sheridan, A. (2011): Das A und O im Zoo: Europas führende Zoologische Gärten 2010 – 2020. Schüling: Münster.